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PUBLICA-Performance 2018: -3,5% Rendite für die offenen und -0,2% Rendite für die geschlossenen Vorsorgewerke

Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA erzielte 2018 auf ihren beiden Anlagestrategien unterschiedliche Renditen, wobei die meisten Anlagekategorien das Jahr negativ abschlossen: Die noch nicht revidierte Nettorendite des Anlagevermögens (CHF 34,3 Mrd.) der 13 offenen Vorsorgewerke (Versichertenbestände: Aktive und Rentenbeziehende) betrug im vergangenen Jahr durchschnittlich -3,5%, während die 7 geschlossenen Vorsorgewerke (nur Rentenbeziehende) eine Rendite von -0,2% auf ihrem Anlagevermögen (CHF 3,3 Mrd.) auswiesen. Geschätzt liegt der durchschnittliche Deckungsgrad der offenen Vorsorgewerke Ende 2018 bei rund 100%. Der Deckungsgrad der geschlossenen Vorsorgewerke liegt Ende 2018 bei etwa 107%.  

Auf währungsgesicherter Basis und auf Stufe des konsolidierten Gesamtvermögens über alle 20 Vorsorgewerke erzielte PUBLICA 2018 eine Nettoperformance (nach allen Kosten und Steuern) von -3,2%. Ohne Währungsabsicherung hätte die Nettoperformance konsolidiert über beide Anlagestrategien -3,1% betragen. Es ist insbesondere positiven taktischen sowie Selektionsentscheiden (ca. 0,28%) und den relativ tiefen Vermögensverwaltungskosten (ca. -0,20%) zuzuschreiben, dass die Nettogesamtperformance im vergangenen Jahr 0,08% über der PUBLICA-Benchmark-Performance lag.

PUBLICA verfolgt unterschiedliche Anlagestrategien für die offenen und die geschlossenen Vorsorgewerke (vgl. Grafik), weil sich diese in der Struktur und hinsichtlich der erwarteten Entwicklung des Versichertenbestandes wesentlich voneinander unterscheiden. Mit dem Ergebnis von -0,2% für die geschlossenen Vorsorgewerke (Benchmark-Performance -0,7%) lag PUBLICA 2018 über der Performance der Pictet-Indizes; mit dem Ergebnis von -3,5% für die offenen Vorsorgewerke (Benchmark-Performance -3,6%) leicht tiefer als die Pictet-Indizes mit vergleichbarem Aktienanteil.

Der Hauptgrund für die positive Abweichung der Performance gegenüber den Pictet-Indizes bei den geschlossenen Vorsorgewerken liegt in der geringen Aktienallokation von 10%. Aufgrund der tiefen Risikofähigkeit der geschlossenen Vorsorgewerke reduzierte die Kassenkommission bereits im Jahr 2014 das Aktiengewicht um fünf Prozentpunkte. Der Hauptgrund für die negative Abweichung der Performance gegenüber den Pictet-Indizes bei den offenen Vorsorgewerken liegt im strategischen Entscheid von PUBLICA, das Portfolio breit zu diversifizieren und u.a 16% des Vermögens der offenen Vorsorgewerke in Aktien und Anleihen aus Schwellenländern anzulegen. Diese Anlageklassen warfen 2018 eine Rendite von knapp -13,0% (Aktien) bzw. -5% (Staatsanleihen) ab. Weil die BVG-Indizes von Pictet nur einen kleinen Strategieanteil den Schwellenländern zuteilen, waren sie von dieser Abwertung weniger betroffen.

Positiv hat sich für PUBLICA der strategische Entscheid ausbezahlt, in private Infrastrukturanleihen zu investieren. Sie wiesen 2018 eine Rendite von 2,1% auf.

Am besten rentierten 2018 die Anlageklassen Immobilien Schweiz (6,7%) und Immobilien International (4,0%). Zusammen steuerten sie einen Beitrag von knapp 0,5% an das Gesamtvermögen bei.

Die meisten Hauptanlageklassen leisteten im vergangenen Jahr jedoch negative Beiträge an die Gesamtperformance – allen voran die Aktien mit einem Beitrag von -2,8%. In dieser Anlageklasse haben alle Hauptregionen 2018 negativ abgeschlossen (Japan: -15%; Schwellenländer: -13%; Europa: -12%; Schweiz: -6%, Nordamerika: -8%).

Die Schwellenländer schwächten die Gesamtperformance um knapp -1,5%, und mit -2,1% sorgten Investitionen in den Industrieländern für den grössten Performanceverlust der drei Hauptregionen (Schweiz, Industrieländer und Schwellenländer).

Die jährliche Durchschnittsrendite von PUBLICA beträgt – über den Anlagehorizont von 2000 bis 2018 betrachtet – 2,9%. Damit übertrifft sie die Durchschnittsrendite der PUBLICA-Benchmark von 2,7% um 20 Basispunkte pro Jahr.

Die genauen Zahlen werden mit dem Geschäftsbericht 2018 im Frühjahr 2019 publiziert.

Weitere Auskünfte erteilen:

Kontakt: Ursina Barandun, Leiterin Unternehmenskommunikation: uk@publica.ch; +41 58 485 21 11

16.01.2019

Wichtiger Hinweis!

Die Simulationen berücksichtigen die seit 1. Januar 2019 geltenden Spar-, Einkaufs- und Umwandlungssätze. Die Renten werden grundsätzlich zu tief ausgewiesen, weil allfällige individuelle Massnahmen nicht berücksichtigt sind: Nominelle Besitzstandsgarantie, Rentenaufwertung ab Alter 60, Einlage ins Vorsorgeguthaben – nicht erworbener Anteil aufgrund Restriktion 1/36 pro Monat. Die exakten Werte erhalten Sie von Ihrem Kundenbetreuer/Ihrer Kundenbetreuerin. Die entsprechenden Koordinaten finden Sie auf Ihrem Vorsorgeausweis.