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Pensionierung

Wer sich dem beruflichen Ruhestand nähert, wird mit vielen Fragen konfrontiert und steht vor Entscheidungen. Hier erhalten Sie aus Sicht der 2. Säule nützliche Antworten zu diesem Thema.

Altersrente

Die versicherten Personen erhalten ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung eine Altersrente. Eine freiwillige Pensionierung ist frühestens ab dem 60. Geburtstag möglich. Falls der Arbeitgeber einverstanden ist, kann das Arbeitsverhältnis längstens bis zum 70. Geburtstag bestehen bleiben. Auch was die versicherte Person und ihr Arbeitgeber nach dem 65. Altersjahr in die Pensionskasse einzahlen, ist weiterhin Renten bildend. Eine Teilpensionierung ist mehrmals möglich.

Die jährliche Altersrente berechnet sich wie folgt: UWS x AGH = AR
AGH
= Altersguthaben zum Zeitpunkt der Pensionierung
UWS = Umwandlungssatz für das Pensionierungsalter
AR = Altersrente pro Jahr

Der Umwandlungssatz wird auf den Monat genau berechnet.

Alter Umwandlungssatz
60 4,47%
61 4,58%
62 4,70%
63 Männer 4,83% / Frauen 4,90%
64 Männer 4,96% / Frauen 5,09%
65 5,09%
66 5,24%
67 5,40%
68 5,58%
69 5,76%
70 5,96%

Kapitalbezug statt Altersrente

Anstelle einer monatlichen Altersrente ist ein Kapitalbezug möglich: Beträgt der Kapitalbezug bis zu 50% des Vorsorgeguthabens, genügt ein Antrag an PUBLICA bis spätestens drei Monate vor dem Altersrücktritt. Beträgt der Kapitalbezug mehr als 50% des Vorsorgeguthabens, muss dieser PUBLICA bis spätestens ein Jahr vor dem Altersrücktritt gemeldet werden. Das Formular finden Sie unter www.publica.ch. Bei verheirateten versicherten Personen muss die Ehegattin bzw. der Ehegatte dem Kapitalbezug schriftlich zustimmen. Entsprechendes gilt für eingetragene Partnerschaften. Einkäufe, welche innerhalb der letzten drei Jahre vor dem Altersrücktritt getätigt wurden, können nicht in Kapitalform bezogen werden.

Falls eine Kapitalauszahlung vor Ablauf der drei Jahre beansprucht wird, ist zudem damit zu rechnen, dass für den betreffen­den Einkauf steuerrechtlich ein Abzug nicht zulässig ist.

Überbrückungsrente

Wenn Sie vor Alter 65 (Männer) bzw. Alter 64 (Frauen) in Pension gehen, können Sie eine Überbrückungsrente beantragen. Diese ist befristet, bis Sie das ordentliche AHV-Alter erreichen. Die Überbrückungsrente entspricht je nach Wunsch entweder der vollen oder halben maximalen AHV-Rente, gewichtet um den vom Arbeitgeber gemeldeten durchschnittlichen Beschäfti­gungsgrad. In den arbeitsrechtlichen Vorschriften wird festgelegt, wie die Finanzierung der Überbrückungsrente zwischen dem Arbeitgeber und der versicherten Person aufgeteilt wird. Die versicherte Person finanziert ihren Anteil wie folgt:

  • mit einer sofort beginnenden, lebenslänglichen Kürzung der Altersrente; oder
  • mit einer bei Erreichen des ordentlichen AHV-Alters beginnenden, lebenslänglichen Kürzung der Altersrente; oder
  • mit einem Auskauf der Kürzung der Altersrente vor Altersrücktritt.

Simulationen

Berechnen Sie ansatzweise Ihre Altersleistungen und Ihr Altersguthaben:

Simulation Pensionierung – Externer Link

Bei allgemeinen Fragen zum Ausfüllen der Eingabemasken sowie für die Bestellung von verbindlichen Berechnungen wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer SV-Nummer an Ihre Ansprechperson bei PUBLICA.

Wichtiger Hinweis!

Die Simulationen berücksichtigen die seit 1. Januar 2019 geltenden Spar-, Einkaufs- und Umwandlungssätze. Die Renten werden grundsätzlich zu tief ausgewiesen, weil allfällige individuelle Massnahmen nicht berücksichtigt sind: Nominelle Besitzstandsgarantie, Rentenaufwertung ab Alter 60, Einlage ins Vorsorgeguthaben – nicht erworbener Anteil aufgrund Restriktion 1/36 pro Monat. Die exakten Werte erhalten Sie von Ihrem Kundenbetreuer/Ihrer Kundenbetreuerin. Die entsprechenden Koordinaten finden Sie auf Ihrem Vorsorgeausweis.