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Informationspflichten

Wenn Sie Ihre Informationspflichten kennen, helfen Sie PUBLICA, den administrativen Aufwand zu verkleinern. Gleichzeitig schützen Sie sich vor unerwünschten Rückforderungen seitens Ihrer Pensionskasse oder vor einer verspäteten Auszahlung von Leistungen.

Der tägliche Kampf mit dem «Papierkram» ist allen bestens bekannt. Wer beispielsweise den Wohnsitz verlegt, merkt häufig noch Monate später, dass er vergessen hat, der einen oder anderen Stelle die neue Adresse mitzuteilen. Weniger bekannt dürfte es aber sein, dass das Vergessen von bestimmten Informationspflichten zu wenig erfreulichen Überraschungen führen kann: Wer nämlich eine Leistung von PUBLICA entgegennimmt, auf die keinen Anspruch besteht, hat diese auch zurückzuerstatten – in der Regel mit Zins.

Rentnerinnen und Rentner sind verpflichtet, PUBLICA unter Angabe der SV-Nummer und Name des ehemaligen Arbeitgebers, umgehend schriftlich zu melden:

  • Jede Änderung der Wohn- und Zahladresse.
  • Eine Kopie der Abmeldung der Einwohnerkontrolle, wenn der Wohnsitz in der Schweiz aufgegeben wird, bzw.
  • eine Kopie der Anmeldung in der Schweiz, wenn der Wohnsitz wieder in die Schweiz verlegt wird.
  • Jede Änderung, welche den Leistungsanspruch beeinflussen kann (Scheidung; Heirat; Todesfall der Ehegattin bzw. des Ehegatten, Todesfall der Lebenspartnerin bzw. des Lebenspartners oder Todesfall der rentenberechtigten Kinder; Unterbrechung oder Ende der Ausbildung von Kindern, für die nach dem 18. Altersjahr noch Leistungen zugesprochen wurden).
  • Jede Revision der Eidg. Invalidenversicherung (Kopie des Entscheides der Eidg. IV zustellen).
  • Ansprüche und jede Revision auf Leistungen der Militärversicherungen, Leistungen der Unfallversicherung  oder Leistungen von in- und ausländischen Sozialversicherungen oder Vorsorgeeinrichtungen, Renten und Taggelder der Eidg. AHV/IV (bitte Verfügungskopien beilegen).
  • Jedes Erwerbseinkommen von Personen, welche eine Invalidenrente oder eine Rente nach Art. 43 der PKB-Statuten («administrative Pensionierung» vor dem 01.06.2003) beziehen. In diesem Fall hat die rentenberechtigte Person PUBLICA unaufgefordert Anfangs Jahr eine Kopie des Lohnausweises zuzustellen.

Bei Fragen steht Ihnen der Bereich Renten gerne zur Verfügung. Wir danken Ihnen für das rechtzeitige Einsenden der Unterlagen!

Quellensteuer auf Renten und Kapitalleistungen

Neben Arbeitgebern sind auch Pensionskassen dazu verpflichtet, für bestimmte Personenkategorien eine Steuer direkt (an der Quelle) abzuziehen und diese an die betreffende Steuerbehörde zu überweisen.

Quellensteuerpflicht:

Von einer Quellensteuer betroffen sind rentenbeziehende Personen, die

  • Ihre Rente aus der 2. Säule beziehen bzw. Personen, denen eine Kapitalleistung aus der 2. Säule ausgerichtet wird;
  • Ihre Rente aufgrund eines früheren öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisses von einer Versicherungseinrichtung mit Sitz im Kanton Bern erhalten;
  • zum Zeitpunkt der Auszahlung keinen steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt (mehr) in der Schweiz haben. Massgebend hierfür ist das Abmeldedatum beim bisherigen Wohnort.

Gut zu wissen:

Die Quellensteuerpflicht entsteht auch dann, wenn diese Leistungen auf ein schweizerisches Konto überwiesen werden.

Steuersatz für Renten:

Die Quellensteuer beträgt für Renten aus der 2. Säule 10% der Bruttoleistungen.

Kapitalleistung:

Die Quellensteuer ist auf dem Bruttobetrag der Kapitalleistung zu erheben und beträgt ab 01.01.2015:

auf den ersten CHF 25'000 7.00%
auf den weiteren CHF 25'000 7.20%
auf den weiteren CHF 25'000 7.55%
auf den weiteren CHF 25'000 7.90%
auf den weiteren CHF 25'000 8.25%
auf den weiteren CHF 25'000 9.00%
auf den weiteren CHF 750'000 9.60%

Auf Kapitalleistungen über CHF 900'000.– beträgt die Quellensteuer einheitlich 9.30% des Bruttobetrages.

Neuen Wohnsitz bitte sofort melden! PUBLICA haftet als Schuldnerin von steuerbaren Leistungen für die Entrichtung der Quellensteuer. Wir sind gesetzlich verpflichtet, die für die richtige Steuererhebung notwendigen Abklärungen zu treffen. Mit einer periodischen Überprüfung des Wohnsitzes ihrer rentenbeziehenden Personen kommt PUBLICA dieser Verpflichtung nach. Wird festgestellt, dass eine rentenbeziehende Person ihren Wohnsitz ins Ausland verlegt und PUBLICA keine Meldung erstattet hat, erfolgt automatisch eine vorläufige Rentenkürzung. Die Rentenkürzung beginnt, nachdem PUBLICA Kenntnis davon hat, dass sich der Wohnsitz der betreffenden Person im Ausland befindet. In Abzug gebracht wird einerseits der seit der Niederlassung im Ausland bis zur Kenntnisnahme geschuldete Quellensteuerbetrag sowie der ordentliche Quellensteuerbetrag, der danach monatlich von der Rentenzahlung in Abzug gebracht wird.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die vorsätzliche oder fahrlässige Nichtablieferung der Quellensteuer den Tatbestand einer Steuerhinterziehung erfüllt. Deshalb ist es für PUBLICA unabdingbar, dass Sie uns bei einem Umzug ins oder im Ausland Ihren neuen Wohnsitz innerhalb von 10 Tagen ab Umzugsdatum von Ihrer Wohnsitzgemeinde schriftlich bestätigen lassen.

Wohnen Sie im Ausland und Sie haben uns Ihre neue Adresse noch nicht gemeldet?
Dann holen Sie dies bitte unverzüglich nach! Besten Dank!

Dokument der Steuerverwaltung des Kantons Bern

Merkblatt zur Quellenbesteuerung von Vorsorgeleistungen aufgrund eines Arbeitsverhältnisses mit einem öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber (externer Link)

Wichtiger Hinweis!

Die Simulationen berücksichtigen die seit 1. Januar 2019 geltenden Spar-, Einkaufs- und Umwandlungssätze. Die Renten werden grundsätzlich zu tief ausgewiesen, weil allfällige individuelle Massnahmen nicht berücksichtigt sind: Nominelle Besitzstandsgarantie, Rentenaufwertung ab Alter 60, Einlage ins Vorsorgeguthaben – nicht erworbener Anteil aufgrund Restriktion 1/36 pro Monat. Die exakten Werte erhalten Sie von Ihrem Kundenbetreuer/Ihrer Kundenbetreuerin. Die entsprechenden Koordinaten finden Sie auf Ihrem Vorsorgeausweis.