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Häufige Fragen

Nachfolgend erhalten Sie Antworten auf wichtige Fragen, die regelmässig an PUBLICA herangetragen werden. Beachten Sie ergänzend auch die Hinweise im Glossar und die weiterreichenden Informationen in der Rubrik „Ihre Vorsorge“. Dort finden Sie auch die Kontaktangaben Ihrer Kundenbetreuerin oder Ihres Kundenbetreuers.

Altersleistungen

Wie wird der Kapitalbezug bzw. die Rente besteuert?
 

Der Kapitalbezug wird gesondert vom übrigen Einkommen besteuert. Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte an die zuständige Steuerbehörde Ihres Wohnkantons.

Die Renten sind als Einkommen zu versteuern.

Bei Auszahlungen ins Ausland erfolgt ein Quellensteuerabzug.

Wann wird meine Rente auf mein Konto überwiesen?
 

Die Renten werden jeweils bis spätestens am 10. des Monats auf das Bank- oder Post-Konto der anspruchsberechtigten Person ausbezahlt (Beispiel: Die Rente für den Monat April wird bis spätestens am
10. April überwiesen).

Kann ich meine Rente auf mehrere Konten überweisen lassen?
 

Nein. Die Überweisungen erfolgen auf ein einziges Konto.

Kann meine Rente auch ins Ausland überwiesen werden?
 

Ja. Die Kosten der Überweisung auf ein ausländisches Konto werden der versicherten Person belastet. Die Überweisung erfolgt auf jeden Fall in Schweizer Franken.

Wichtig: Eine korrekte Überweisung kann nur erfolgen, wenn die betreffende Bank internationale Überweisungen (Überweisungen in CHF) zulässt. Nur dann kann sichergestellt werden, dass die Überweisung nicht an PUBLICA retourniert wird. Eine Retournierung ist mit Kosten verbunden, die der rentenbeziehenden Person im Ausland belastet werden müssen.

Was geschieht mit einem Guthaben aus freiwilligen Sparbeiträgen bzw. – im Vorsorgewerk Bund – mit einem Sondersparguthaben bei meinem Altersrücktritt?
 

Freiwillige Sparbeiträge werden dem Guthaben aus freiwilligen Sparbeiträgen bzw. – im Vorsorgewerk Bund – dem Sondersparguthaben gutgeschrieben. Zusammen mit dem Altersguthaben bilden diese Guthaben die Basis für die Berechnung der Altersleistungen. Freiwillige Sparbeiträgen werden somit beim Altersrücktritt zu einer Erhöhung der Altersleistungen führen.

Ich habe einen Kapitalbezug von mehr als 50% beantragt. Kann ich meinen Entscheid noch ändern und anstelle eines Kapitalbezugs eine Rente verlangen?
 

Bei einem Antrag auf Kapitalbezug in der Höhe von mehr als 50% kann der Teil, der 50% übersteigt, nur dann als Rente (und nicht als Kapital) bezogen werden, wenn die versicherte Person nach dem Eingang ihres neuen Entscheides bei PUBLICA noch mindestens ein weiteres Jahr aktiv versichert bleibt.

Beispiel 1
Die versicherte Person reicht am 01.07.2012 einen Antrag für einen Kapitalbezug von 100% ein. Am 01.01.2013 teilt sie PUBLICA mit, dass sie nur noch 70% in Kapital- und 30% in Rentenform beziehen möchte. Der Altersrücktritt erfolgt am 31.08.2013.

Auszahlung:

  • 70% in Kapitalform
  • 30% in Rentenform

Beispiel 2
Die versicherte Person reicht am 01.07.2012 einen Antrag für einen Kapitalbezug von 100% ein. Am 01.01.2013 teilt sie PUBLICA mit, dass sie nur noch 30% in Kapital- und 70% in Rentenform beziehen möchte. Der Altersrücktritt erfolgt am 31.08.2013.

Auszahlung:

  • 50% in Kapitalform (Einjahresfrist ab Änderungsantrag nicht eingehalten).
  • 50% in Rentenform
Ich habe einen Kapitalbezug von 50% (oder weniger) beantragt. Kann ich meinen Entscheid noch ändern und anstelle eines Kapitalbezugs eine Rente verlangen?
 

Im Rahmen eines Kapitalbezugs in der Höhe von bis zu 50% kann auf den Entscheid bis drei Monate vor dem Altersrücktritt zurückgekommen werden. Erfolgt die Meldung weniger als drei Monate vor dem Rücktritt, so wird der versicherten Person eine Bearbeitungsgebühr gemäss Kostenreglement (PDF, 50 KB) in Rechnung gestellt.

Was muss ich unternehmen, wenn ich mein Altersguthaben in Kapitalform beziehen möchte?
 

Ein Kapitalbezug von bis zu 50% ist PUBLICA mindestens drei Monate vor dem Altersrücktritt schriftlich zu melden. Erfolgt die Meldung des Kapitalbezugs weniger als drei Monate vor dem Rücktritt, so wird der versicherten Person eine Bearbeitungsgebühr gemäss Kostenreglement (PDF, 50 KB) in Rechnung gestellt.

Ein Kapitalbezug von mehr als 50% ist PUBLICA spätestens ein Jahr vor dem Altersrücktritt schriftlich zu melden.

(weitere Informationen: Merkblatt "Kapitalauszahlung der Altersleistungen inkl. Gesuch" (PDF, 620 KB).

Bei verheirateten versicherten Personen bzw. bei eingetragenen Partnern oder Partnerinnen setzt der Kapitalbezug die schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der Ehegattin bzw. des eingetragenen Partners oder der eingetragenen Partnerin mittels beglaubigter Unterschrift voraus. Statt die Unterschrift beglaubigen zu lassen, besteht für diese Personen auch die Möglichkeit, die Zustimmungserklärung persönlich und unter Vorlage eines amtlichen Personalausweises bei PUBLICA zu unterschreiben.

Kann mir die Pensionskasse auch im Voraus eine Berechnung der Altersleistungen erstellen?
 

Eine Berechnung der voraussichtlichen Altersleistungen kann bei der zuständigen Kontaktperson von PUBLICA angefordert werden. Sie finden sie in der Rubrik "Kontakt" Ihres Vorsorgewerks.
Sie können in der Rubrik "Simulationen" Ihres Vorsorgewerks entsprechende Berechnungen vornehmen. Die zur Erfassung notwendigen Daten finden Sie auf Ihrem Persönlichen Ausweis.

Wann muss ich der Pensionskasse meinen Altersrücktritt melden?
 

Die versicherte Person teilt ihren Altersrücktritt ihrem Arbeitgeber/ihrer Arbeitgeberin mit. Dieser meldet der Pensionskasse den Altersrücktritt mindestens drei Monate im Voraus.

Von welcher Lebenserwartung geht PUBLICA bei der Berechnung der Altersrente aus?
 

Die Lebenserwartung ist abhängig vom Alter beim Rücktritt und basiert auf statistischen Werten. Sie beträgt bei einem Rücktritt im Alter 65 für Männer 20.41 Jahre, für Frauen 22.69 Jahre.

Ich habe eine Besitzstandsgarantie nach Art. 25 PUBLICA-Gesetz. Ist diese Garantie auch gültig, wenn ich innerhalb von PUBLICA das Vorsorgewerk wechsle?
 

Ja, die 95%-Garantie hat selbst dann weiterhin ihre Gültigkeit, wenn Sie innerhalb von PUBLICA das Vorsorgewerk wechseln, sofern der Wechsel ohne Unterbruch stattfindet.

 

 

Wichtiger Hinweis!

Die Simulationen berücksichtigen die seit 1. Januar 2019 geltenden Spar-, Einkaufs- und Umwandlungssätze. Die Renten werden grundsätzlich zu tief ausgewiesen, weil allfällige individuelle Massnahmen nicht berücksichtigt sind: Nominelle Besitzstandsgarantie, Rentenaufwertung ab Alter 60, Einlage ins Vorsorgeguthaben – nicht erworbener Anteil aufgrund Restriktion 1/36 pro Monat. Die exakten Werte erhalten Sie von Ihrem Kundenbetreuer/Ihrer Kundenbetreuerin. Die entsprechenden Koordinaten finden Sie auf Ihrem Vorsorgeausweis.