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PUBLICA erneut mit komfortabler Performance von 6,7 Prozent

Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA erzielte 2017 mit ihren zwei Anlagestrategien auf dem gesamten Anlagevermögen von gut 39 Milliarden Schweizer Franken eine geschätzte Netto-Gesamtrendite (nach allen Kosten und Steuern) von 6,7 Prozent (Vorjahr 5,06 Prozent). Die Anlagestrategie für die offenen Vorsorgewerke erzielte 7,1 Prozent, diejenige für die geschlossenen Vorsorgewerke 3,3 Prozent. Mit knapp 3 Prozent lieferten Investitionen in Schwellenländern 2017 den grössten Beitrag an die Gesamtperformance. Der durchschnittliche Deckungsgrad aller 20 Vorsorgewerke, die der Sammeleinrichtung angeschlossen sind, betrug Ende 2017 schätzungsweise gut 107 Prozent.

Offene und geschlossene Vorsorgewerke mit unterschiedlichen Anlagestrategien
Der Sammeleinrichtung PUBLICA sind aktuell 13 offene und 7 geschlossene Vorsorgewerke angeschlossen. Die offenen Vorsorgewerke (Anlagevermögen rund CHF 36 Mia.) bestehen aus aktiven Versicherten und auch aus Rentenbeziehenden, während die geschlossenen Vorsorgewerke (Anlagevermögen knapp CHF 4 Mia.) ausschliesslich Rentnerbestände aufweisen. Wegen der grossen Unterschiede hinsichtlich ihrer Struktur und der erwarteten Entwicklung der Versichertenbestände verfolgt PUBLICA für beide Gruppen unterschiedliche Anlagestrategien (vgl. Grafik).

Performance 2017
Auf währungsgesicherter Basis und auf Stufe des über alle Vorsorgewerke konsolidierten Gesamtvermögens erzielte PUBLICA 2017 eine Netto-Anlageperformance (nach allen Kosten und Steuern) von 6,7 Prozent. Ohne Währungsabsicherung hätte die konsolidierte Netto-Gesamtperformance 2017 gar 8,2 Prozent betragen. Ziel der Währungsabsicherung ist es, nicht systematische und damit nicht entschädigte Risiken im Gesamtportfolio zu reduzieren, um damit freies Risikobudget für das Abschöpfen anderer Risikoprämien zu schaffen.

Mit dem Ergebnis für die offenen Vorsorgewerke von 7,1 Prozent (Benchmark-Performance von 7,0 Prozent) und jenem für die geschlossenen Vorsorgewerke von 3,3 Prozent (Benchmark-Performance von 3,4 Prozent) lagen beide Anlagestrategien 2017 über der jeweiligen Sollrendite.

Schwellen- und Industrieländer: Die positive Abweichung zum Pictet BVG-25-Index im Jahr 2017 gründet im Anlagecredo von PUBLICA, das auf breite Diversifizierung des Gesamtportfolios setzt und in der darauf basierenden Anlagestrategie, die beispielsweise definiert, dass 16 Prozent des Vermögens der offenen Vorsorgewerke in Anleihen und Aktien aus Schwellenländern investiert werden. Diese Anlageklassen rentierten 2017 mit knapp 30 Prozent (Aktien) bzw. rund 9 Prozent (Staatsanleihen in US-Dollar und lokalen Währungen) ausserordentlich gut. Gewichtet betrug der Performancebeitrag der Schwellenländer an die Gesamtperformance von PUBLICA 2017 knapp 3 Prozent. Die Investitionen in den Industrieländern leisteten mit knapp 2,9 Prozent den zweitgrössten Performancebeitrag der drei Hauptregionen Schweiz, Industrie- und Schwellenländer.   

Aktien: Alle Hauptanlageklassen leisteten 2017 einen positiven Beitrag an die Gesamtperformance, den besten die Aktien mit einem Performancebeitrag von konsolidiert 5,5 Prozent. Die grösste Rendite erzielten sie 2017 in den Schwellenländern (knapp 30 Prozent), die kleinste in Europa (14 Prozent, währungsgesichert).

Obligationen: Die Staatsobligationen der einzelnen Währungsregionen weisen aufgrund leicht höherer Zinsen 2017 mehrheitlich eine negative Rendite aus. Da die Staatsanleihen aus den Schwellenländern, die Unternehmensanleihen und die privaten Fremdkapitalanlagen positive Renditen generierten, ist der Beitrag der Obligationen an die konsolidierte Gesamtrendite von 6,7 Prozent mit 0,8 Prozent insgesamt doch positiv.  

Weitere Auskünfte erteilen:

Kontakt: Ursina Barandun, Leiterin Unternehmenskommunikation: uk@publica.ch; +41 58 485 21 11

17.01.2018

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